Tesla Roadster als erfolgreiches Beispiel eines Elektroautos
Erster rein elektrisch angetriebenen Sportwagen
Trotz aller technischen Schwierigkeiten, die sich aufgrund der fehlenden Praxiserfahrung mit elektrischen Antrieben ergeben, hat es ein vergleichsweise sehr kleines kalifornisches Unternehmen namens Tesla Motors als erster Autohersteller der Welt geschafft, einen rein elektrisch angetriebenen Sportwagen, den Tesla Roadster, in Serie zu produzieren. Das Unternehmen wurde 2003 von Martin Eberhard und Marc Tapenning im berühmten Silicon Valley gegründet, in dem vor allem in den 80er- und 90er-Jahren viele große Unternehmen der IT-Branche, wie beispielsweise Microsoft und IBM, angesiedelt waren.
Der Tesla Roadster als Erfolgsmodell
Die Produktion des Tesla Roadster begann am 17. März 2008, bereits nach einem Monat waren 100 Fahrzeuge zum Serienpreis von 100.000 Dollar verkauft. Das Fahrzeug wird von Lotus in Hethel, England, produziert, Karosserie und der Rahmen basieren auf der Lotus Elise. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem synchronen Drehstrommotor, der eine maximale Leistung von 252 PS (185 kW) liefert, welche das Fahrzeug in etwa vier Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen lässt. Die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt mit Hilfe von 6.831 Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Handys und Laptops Verwendung finden. Dieses Akkupack hat eine Kapazität von ca. 55 kWh bei einer Spannung von 400 Volt und einem Gewicht von ungefähr 450 kg.
Zu den Käufern des Fahrzeuges gehören auch viele Prominente, wie beispielsweise George Clooney und Arnold Schwarzenegger. Mitte 2009 hat Tesla Motors einen Verkaufs-Store in München eröffnet, seitdem ist der Tesla Roadster auch in Deutschland erhältlich, bisher allerdings nur als ein auf 250 Stück limitiertes Sondermodell zum Preis von mindestens 117.810 Euro.
